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Nahrungsergänzung im FIT 2000

 


Nahrungsergänzungsmittel - wozu?

 Wie nie zuvor einigte sich die Wissenschaft in den letzten Jahren auf die These: 80% aller Krankheiten sind ernährungsbedingt.

 Ein Zuviel an Fetten, Zucker, Weißmehlprodukte, tierisches Eiweiß sowie zu viele Genussmittel auf der einen Seite und ein Zuwenig an Obst und Gemüse auf der anderen Seite. Sowie eine eindeutig negative Bewegungsbilanz.

Unter diesen Vorraussetzungen konnten sich besonders die so genannten Zivilisationskrankheiten mit enormer Geschwindigkeit ausbreiten. Das Ende der Spirale ist nicht abzusehen und für die Zukunft erwarten Experten sogar „epidemische Ausmaße“. 

Ein Grund für die heute weit verbreitete Unterversorgung mit Vitalstoffen ist, dass wir im Vergleich zu früher mehr Vitamine und Mineralstoffe benötigen aber weniger zu uns nehmen. So sind wir durch die heutigen Lebensgewohnheiten weitaus mehr Stress ausgesetzt als in früheren Zeiten, und zwar sowohl beruflich als auch privat. Die Belastungen aus Beruf, Freizeit und Umwelt sind enorm angestiegen.

 Die Lösung klingt einfach:

Mit Vorbeugemaßnahmen wie gesunder Ernährung mit viel Obst und Gemüse lässt sich das körpereigene Abwehrsystem stärken. Das Problem dabei ist: In unserem Essen sind immer weniger lebenswichtige Nährstoffe, das gilt auch für Obst und Gemüse!

Hier einige bedrückende Ergebnisse aus den Forschungsabteilungen nach Überprüfung gängiger Obstsorten auf ihren Vitamin- und Mineralstoffgehalt: Bei Erdbeeren sank der Gehalt an Vitamin C um 67 %, vom Vitamin B6 der Banane blieben noch 8% übrig, der Anteil an Magnesium im Spinat reduzierte sich um 68% und die Kalziummenge bei Kartoffeln um 70%.

Für diese Ergebnisse wurden die Werte von 1996 mit denen von 1985 verglichen.

Der Verlust bezieht sich also auf einen Zeitraum von nur elf Jahren! Im Frühjahr 2005 stellte man fest, dass die Möhre 90% ihres Eisengehaltes eingebüßt hatte.

Und wer rechnet uns jetzt aus, mit wie viel Bananen, Möhren und Olivenöl wir unter diesen inflationären Umständen unsere 14mg Vitamin E, 6mg Betacarotin, 350mg Magnesium und 10mg Zink zusammenbekommen sollen, wie es die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt?

Unabhängig davon weisen Ernährungswissenschaftler darauf hin, dass eine das Herz und den Kreislauf schützende Wirkung bei Vitamin E erst bei ca 300mg pro Tag einsetzt. Diese Menge entspricht etwa einem Pfund Mayonnaise, einem halben Liter Sonnenblumenöl oder einem Kilo Walnüssen.

Will man die notwendigen mg Vitamin C aufnehmen, müsste man z.B. täglich 2kg Erdbeeren oder 1 kg Zitronen essen. Und für die tägliche Menge Vitamin E müssten wir entweder 6 kg Walnüsse essen oder 3 l Olivenöl trinken!

Haben Sie den notwendigen Appetit dafür? Aber vor allem: Haben Sie den Magen dafür?
 

Der Mensch ist belastbar, und mit dem einen oder anderen Schadstoff wird das Immunsystem spielend fertig. Wenn es sich aber täglich mit dieser Masse an Schadstoffen und zusätzlichen Stressfaktoren auseinandersetzen muss, kann sich das Blatt schnell wenden. Vor allem bei Menschen, deren natürliches Schutzsystem nicht ausreichend unterstützt, gewartet oder betankt wird, haben auch die Freien Radikale besonders leichtes Spiel.

Kein Wunder, dass diese Freie Radikale- wenn auch erst vor einigen Jahren – von der Wissenschaft zum Hauptfeind unserer Körperzellen erklärt wurden. Dahinter steckt nicht zuletzt die Erkenntnis, dass Krankheiten durch negative Veränderungen der Zellen hervorgerufen werden.

Nicht allein Viren und Bakterien lösen eine Massenproduktion Freier Radikale aus. Dieses Potential wird noch zusätzlich durch viele äußere Faktoren erhöht: beispielsweise durch Agrargifte, Cadmium, Quecksilber, Blei und radioaktive Strahlung sowie durch körperliche und psychische Überanstrengung oder Medikamente. Das alles trägt dazu bei, dass das Zerstörungspotenzial der Freien Radikale erheblich zunimmt.

Aufgrund dieser Schieflage muss das Immunsystem mit immer weniger Bodyguards gegen immer mehr Aggressoren ankämpfen.

Gemeint sind die so genannten Radikalenfänger oder Antioxidantien (Vitamine und Spurenelemente) Unsere biologischen Bodyguards bzw. Rostschutzmittel.

Wie eine Schwalbe noch längst keinen Sommer macht, muss umgekehrt die eine oder andere „chemische Zutat“ aus der Umwelt oder Nahrung noch keine Gesundheitsgefährdung bedeuten. Nehmen wir aber die Gesamtheit dieser Einflüsse- und deren Kombinationsmöglichkeiten-, wer kann da schon sagen, welche belastenden Verbindungen auf das menschliche Immunsystem einwirken?

Hier steuern Nahrungsergänzungen gegen. Wir sollten uns Nahrung täglich zusätzlich mit den Mikronährstoffen und Spurenelemente ergänzen, die wir nicht mehr in ausreichender Menge in unseren Lebensmitteln finden. Es heißt Nahrung ergänzen, nicht ersetzen!!!

Weitere Infos erhalten Sie gern von unseren Trainern und unserer Dipl. Ökotrophologin.

 
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